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Schülerzeitung » Layout und Druck » Farbe und Format

Das F&F der Schülerzeitung

Wahl von Format und Farbe

Eine Schülerzeitung von Format wählt ihr Format bewusst. Eurer Kreativität sind hier von Seiten des Drucks kaum Grenzen gesetzt, von Seiten eures Geldbeutels bzw. des Budgets der Schülerzeitung wahrscheinlich schon.

Neben den klassischen Formaten A4 und A5 werden im Folgenden auch das Quer- und das Zeitungsformat kurz angesprochen. Am besten ist es aber, ihr schaut euch mal andere Schülerzeitungen mit verschiedenen Formaten an. Dieser Tipp gilt auch für die Beantwortung der Frage, ob ihr eure Schülerzeitung lieber in Farbe oder in Schwarzweiß (SW) drucken wollt.

Zum Thema der Farbwahl findet ihr rechts einige Informationen.

Farbe oder schwarzweiß - kaum Unterschied im Preis!

Ein Preisvergleich in entsprechenden Internet-Vergleichsportalen zeigt: zwischen dem Druck einer vierfarbigen Schülerzeitung (also alle Farben sind möglich) und einer schwarzweißen Ausgabe, gibt es preislich kaum noch einen Unterschied. Manche Online-Druckereien geben ohnehin nur noch den Preis für die farbige Variante an.

Einige Redaktionen entscheiden sich dennoch dafür, ihre Zeitung nicht farbig drucken zu lassen, weil manchmal Fotos, die schwarzweiß gedruckt sind oder das Layout insgesamt, besonders künstlerisch wirken. Viele Fotos haben keinen höheren Informationswert, wenn sie farbig zu sehen sind. Bestimmte Artikel werden mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund abgedruckt, was eine besondere Wirkung erzielt. Außerdem widerspricht die schwarzweiße Darstellung unseren Sehgewohnheiten und hebt sich deshalb ab. Allerdings erfordert ein gutes Layout, das komplett in Schwarzweiß gehalten ist, höhere Anforderungen an die Kreativität des Layouts. Außerdem wirken manche Bilder gerade erst durch ihre Farbigkeit.

Deshalb raten wir gerade neu gegründeten Redaktionen zum Farbdruck. Danach könnt ihr ja auch mal eine schwarzweiße (Sonder-) Ausgabe ausprobieren und die Leser befragen, was ihnen besser gefällt.

Kompromisse:

  • Das Titelblatt wird farbig gedruckt, der Inhalt schwarzweiß.
  • Nur der Mittelteil der Zeitung wird farbig gedruckt, dort werden Artikel bzw. Fotos platziert, die man gerne in Farbe präsentieren möchte.

Vorsicht vor Viel-Färbern!

Doofe Überschrift? Macht nichts, denn wenn ihr diese Zeilen lest, hat sie ihr Ziel erreicht.

Dies ist eine Warnung vor dem unüberlegten und zu üppigem Einsatz von Farbe als Gestaltungsmittels des Layouts. So kann der gezielte Einsatz von farbigen Schriften oder Grafiken sowie von Farbfotos zwar der Abwechslung und als Blickfang dienen. Wenn ihr aber dieses Gestaltungsmittel übertrieben einsetzt, entsteht aus Abwechslung optische „Unruhe“ und der Effekt schlägt ins Negative um.

Tipps zum Umgang mit Farbe

  • Überlegt euch in der Redaktion, ob ihr euch nicht ein Farbkonzept für die ganze Schülerzeitung vorgebt. So könnten z.B. einzelne Rubriken in einheitlichen Farben hinterlegt werden. Auch eine Beschränkung auf bestimmte Farben in Überschriften oder bei grafischen Elementen ist denkbar und oft sinnvoll.
  • Oder wie wäre es mit dieser Idee? Ihr gestaltet das Layout insgesamt in schwarzweiß, färbt aber ganz wenige Layoutelemente (z.B. Teile von Fotos, einzelne Buchstaben) ein. Das erzielt eine besonders auffällige Wirkung. Die Zeitung müsst ihr dann natürlich farbig drucken lassen.

Werbung will (meist) Farbe!

Werbeanzeigen sind meist farbig gestaltet. Manche Unternehmen haben sogar spezielle Farben in ihrem Logo und bestehen bei Annoncen darauf, dass genau diese Farben auch verwendet werden (Corporate Identity). Das kann dann zum Problem werden, wenn ihr eure Schülerzeitung komplett in Schwarzweiß drucken wollt. Das Einfügen von farbigen Anzeigen in eine schwarzweiße Schülerzeitung ist zwar grundsätzlich möglich, es stört aber die Gesamtwirkung des Layouts, wenn leuchtend-farbige Annoncen aus dem schwarzweißen Umfeld „herausspringen“.

Wenn ihr das vermeiden wollt, bleibt euch nur der Kompromiss, nur wenige farbige Anzeigen anzunehmen und diese z.B. auf den Umschlagseiten zu platzieren.