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Der Weg zum Kunden

Welche Möglichkeiten gibt es, eure Zeitung an den Mann bzw. an die Frau zu bringen?

Für die Frage, wie ihr eure frisch gedruckte Schülerzeitung am besten an den Mann bzw. an die Frau bringt, gibt es zwei Standardlösungen, die häufig auch in Kombination zu beobachten sind:

  1.  Einrichtung eines Verkaufsstandes (z. B. in der Nähe des Pausenverkaufs)
  2.  Fliegende Händler, die (während der Unterrichtszeit) von Klasse zu Klasse gehen und dort die Schülerzeitung anbieten.

Beide Lösungen haben sicherlich ihre Berechtigung. Zusätzlich oder alternativ könnt ihr euch aber auch andere Varianten einfallen lassen.

Dabei steht immer die Frage im Vordergrund:

                                   Wie erreiche ich am besten meine potenziellen Kunden?

 

Weitere Ideen für Verkaufsstrategien

Verkauf bei Schulveranstaltungen (z. B. Konzert, Sommerfest, …)

Vorteil: Auch Eltern sind anwesend und erweitern dadurch die Anzahl möglicher Kunden.
Nachteil: Die Veranstaltung muss zeitlich nah am Erscheinungstermin der Schülerzeitung liegen. Das erfordert zeitliche Planung.

Verkauf über persönlichen Kontakt

Es hat sich bewährt, dass Redakteure in ihrer eigenen Klasse selbst als Verkäufer auftreten. Dies erhöht in der Regel die Bereitschaft der Mitschüler, ein Heft zu kaufen.

Vorbestellung per E-Mail oder online

Ihr könnt den Schülern diesen Weg z. B. schmackhaft machen, indem ihr bei Vorbestellungen einen kleinen Rabatt anbietet. Einen „Kunden“, den ihr in der Kartei habt, könnt ihr dann beim Erscheinen der nächsten Ausgabe der Schülerzeitung gezielt anschreiben.

„Begrüßungszeitung“ für die Fünftklässler

In der Regel wechseln die Kinder nach der Grundschule die Schule. Es ist also vieles neu für sie. Deshalb bietet es sich an, eine Sonderausgabe der Schülerzeitung zu erstellen, in der die Schule vorgestellt, wichtige Ansprechpartner und Veranstaltungen genannt oder andere Informationen gegeben werden. Ergänzend können natürlich auch Rubriken wie „Witze“, „Rätsel“ und anderes aufgenommen werden.

Vorteil der „Begrüßungszeitung“: Der Inhalt bleibt jedes Jahr weitgehend gleich (geringer Aufwand) und die 5.-Klässler bzw. deren Eltern haben meist großes Interesse an ersten Informationen. Besonders viele Käufer erreicht ihr natürlich, wenn ihr die Zeitung bei einer Einführungsveranstaltung verkauft, an der auch die Eltern anwesend sind.

Sonderausgabe für Eltern*

Motto: Was Sie schon immer über die Schule wissen wollten, was Ihnen Ihre Tochter/ Ihr Sohn aber nie verraten hat.
*(Verkauf z. B. beim Elternsprechtag, da haben die Eltern meist viel Wartezeit zum Lesen)

Online - Print - Kooperation statt Konkurrenz!

Immer mehr Schülerzeitungen ergänzen ihre gedruckte Schülerzeitung durch ein zusätzliches Online-Angebot. Dagegen ist prinzipiell nichts zu sagen. Ihr müsst aber aufpassen, dass es sich weiter lohnt, auch das Print-Exemplar zu kaufen. Dies lässt sich z. B. dadurch erreichen, dass …

  •  nicht alle Inhalte der Printzeitung auch in der Online-Schülerzeitung stehen,
  •  Inhalte (auch Fotos) der Printversion erst zeitversetzt in die Online-Ausgabe übernommen werden,
  •  in der Printversion ein (fälschungssicherer) Gutschein für ein Gewinnspiel enthalten ist
  • u.a. (Lasst euch was einfallen!)